November Morning

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Heute morgen aufgewacht und Licht gesehen. Anscheinend macht das typisch graue, gruselige, neblige Novemberwetter mal Pause und läßt ein bißchen Sonne durch. Alles ist so schön angefroren, die Blätter knirschen beim Drüberlaufen.

Woke up this morning and saw daylight. Apparently, the dark, gloomy, grey, foggy November weather made way for winter sun, everything’s frozen, and the leaves crunch-crunch-crunch when I step on them.

Kurz entschlossen habe ich die Hunde mitgenommen auf einen kurzen Waldspaziergang. War spaßig, denn mein kleines dunkelblondes Angsthäschen hatte recht schnell genug vom dunklen Wald und ist einfach umgedreht und nach Hause gelaufen, während der freundliche Hyänenhund taub für Frauchens Rufe einfach immer weiter joggte. Erstaunlich, wie schnell man werden kann, wenn man einen tauben Hund einfangen muß … okay, es ging bergab, das hat natürlich geholfen.

I decided to take the dogs out for a short walk around the woods. Now that was so much fun! Little Miss Mouseypants was so scared of the dark, dank woods that she turned around and ran straight home while The Speckled Face, deaf and blind to my calls and frantic waving, kept jogging on and on and on. I was quite amazed at how fast I can run when I need to keep up with the dog … I must admit, though, that going downhill did help some.

Auf dem Heimweg kam die Sonne dann so richtig raus. Die Luft ist wunderbar frisch und rein, und auch wenn es hübsch kalt ist, es ist so schön, wieder mehr als drei Meter weit sehen zu können. Jetzt mache ich ein nettes Feuerchen im Küchenofen, und vielleicht kann ich dann ein bißchen an der neuen Decke weiterstricken.

The sun came out when we were on our way home. The air is so fresh and clear, and even though it’s quite cold, I so enjoy the view that was hidden in fog for weeks. Now I’m off to light a nice fire in the wood stove, and maybe I can spend some quality time with the new blanket I’m knitting.

Cappuccino im Schatzkästchen

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Hinweis: dies ist keine Werbung! Mehr so ’ne kleine Liebeserklärung. Weil war schön dort.

Oktober, strahlender Sonnenschein, warm war es auch, und wir machten uns auf den Weg zum Scale-Park Stelzendorf mit den ganz kleinen Autos (dazu demnächst mehr in diesem Theater). Nach einer amüsanten und teils blutdruckbeschleunigenden längeren Weile im Parcours hatte ich Kaffeedurst. Okay, ehrlich gesagt brauchte ich eine Pause, und mir fiel ein, daß wir beim Reinfahren nach Stelzendorf an einem Café vorbeigekommen waren. Schnell einen Kaffee, dann über den Parcours zurück zum Auto und dann ab nach Hause, dauert ja nicht lange.

Hähä. Pfeiffedeckel, wie Oma immer gesagt hat. Weil … wir kamen durch das Tor und ich war baff. Das war nicht einfach ein Café, das war ein Schatzkästchen, irgendwie aus der Zeit gefallen (aber auf diese gute, entschleunigende Weise, nach der wir ja alle irgendwie Sehnsucht haben), mit bunt zusammengewürftelten Sitzgruppen, mit Pflanzen überall, und über allem dieses Gefühl von Instant Home. Wir haben dann erstmal die ganz kleinen Autos ordentlich im Innenhof geparkt und uns mit der kleinen Katze bekannt gemacht, die neugierig angeschlichen kam. Und dann stand ich da und wußte gar nicht, was ich zuerst fotografieren sollte. Steve hat mich dann freundlicherweise daran erinnert, daß wir ja eigentlich wegen Kaffee gekommen waren … also rein ins Café, an dem Sofa mit dem bunten Quilt vorbei, durch den Raum mit den bunt zusammengewürftelten und so gut zusammenpassenden Möbeln, in die große Küche. Und weil ich wirklich nicht weiß, wie ich alles beschreiben soll, gibt’s einfach Fotos.

Ich könnte Stunden dort verbringen und würde immer noch was Neues entdecken. Und ich bin so froh, daß wirklich jemand das Café gebaut hat, von dem ich so oft geträumt habe. Vielleicht ganz gut, daß es doch etwa eine Stunde Fahrt ist von uns aus, sonst wäre ich wahrscheinlich jeden Tag dort, zum Lesen und Fotografieren und einfach stillsitzen und schauen. Wer auch mal hin möchte: Ihr findet die Patisserie Bergmann in Stelzendorf / Thüringen, und natürlich auch bei Facebook und Instagram.

Vielen Dank, Doreen. Für den schönen Nachmittag, das gute Gespräch und daß ich fotografieren durfte.