Wochenend‘ und Sonnenschein …

… noch jemand außer mir, der findet, daß unser Autozwerg ganz fürchtebar furchtsam aus den Scheinwerfern schaut? Der arme Kerl mußte gestern eine langwierige OP an der offenen Bremse überstehen. Heute darf er sich erholen, bevor sein Herrchen sich morgen um seine Stoßdämpfer kümmert. Ja ja, man hat es nicht leicht als Auto …

Während Herr und Gescherr sich in mechanische Geheimnisse vertieften, habe ich endlich das Hochbeet in Angriff genommen, es mal weitestgehend leergeschaufelt, neuen Kompost eingearbeitet und dann wieder gut befüllt, damit ich meine Kohlrabi reinpflanzen und Möhren und Radieschen säen kann. Die Zucchini-Zöglinge habe ich in große Pötte gesetzt, da haben sie alle Nährstoffe für sich und können fleißig weiterwachsen.

Ich bin tatsächlich am Überlegen, ob ich noch eine gelbe Zucchini und eine schwarze (ja, gibt es wirklich, sie heißt passenderweise „Black Beauty“) säe, bei diesen sommerlichen Temperaturen sollten sie ja gut gedeihen. Kompost habe ich ja noch etwas übrig…

Aber für heute heißt es „Füße hochlegen und die wunderschönen Blüten vom Apfelbäumchen bewundern“. Ich bin schon soooo gespannt, wieviele Äpfel es uns dieses Jahr wohl schenkt.

verlinkt beim Samstagsplausch von Karminrot

Februarabend

Februarabend

Es gibt sie doch noch. Diese „must snap“ – Momente. So wie gestern auf der Heimfahrt. Das Wetter wußte nicht so recht, was es will – doch schon Frühling, oder lieber noch mal eine Schippe Winter drauflegen? – und das Ergebnis waren diese Wolken und diese Farben.

almost like a Turner painting

Ich kam mir fast vor wie in einem Gemälde von Turner, alles war so zart und leicht pastellig und einfach schön, vor allem nach wochenlangem Dauergrau mit Niederschlägen in mehr oder weniger fester Form.

Aber am tollsten war die Aussicht eigentlich in dem Moment, in dem ich mich umdrehte, um zum Auto zu laufen …

just awesome!

Cappuccino im Schatzkästchen

Hinweis: dies ist keine Werbung! Mehr so ’ne kleine Liebeserklärung. Weil war schön dort.

Oktober, strahlender Sonnenschein, warm war es auch, und wir machten uns auf den Weg zum Scale-Park Stelzendorf mit den ganz kleinen Autos (dazu demnächst mehr in diesem Theater). Nach einer amüsanten und teils blutdruckbeschleunigenden längeren Weile im Parcours hatte ich Kaffeedurst. Okay, ehrlich gesagt brauchte ich eine Pause, und mir fiel ein, daß wir beim Reinfahren nach Stelzendorf an einem Café vorbeigekommen waren. Schnell einen Kaffee, dann über den Parcours zurück zum Auto und dann ab nach Hause, dauert ja nicht lange.

Hähä. Pfeiffedeckel, wie Oma immer gesagt hat. Weil … wir kamen durch das Tor und ich war baff. Das war nicht einfach ein Café, das war ein Schatzkästchen, irgendwie aus der Zeit gefallen (aber auf diese gute, entschleunigende Weise, nach der wir ja alle irgendwie Sehnsucht haben), mit bunt zusammengewürftelten Sitzgruppen, mit Pflanzen überall, und über allem dieses Gefühl von Instant Home. Wir haben dann erstmal die ganz kleinen Autos ordentlich im Innenhof geparkt und uns mit der kleinen Katze bekannt gemacht, die neugierig angeschlichen kam. Und dann stand ich da und wußte gar nicht, was ich zuerst fotografieren sollte. Steve hat mich dann freundlicherweise daran erinnert, daß wir ja eigentlich wegen Kaffee gekommen waren … also rein ins Café, an dem Sofa mit dem bunten Quilt vorbei, durch den Raum mit den bunt zusammengewürftelten und so gut zusammenpassenden Möbeln, in die große Küche. Und weil ich wirklich nicht weiß, wie ich alles beschreiben soll, gibt’s einfach Fotos.

Ich könnte Stunden dort verbringen und würde immer noch was Neues entdecken. Und ich bin so froh, daß wirklich jemand das Café gebaut hat, von dem ich so oft geträumt habe. Vielleicht ganz gut, daß es doch etwa eine Stunde Fahrt ist von uns aus, sonst wäre ich wahrscheinlich jeden Tag dort, zum Lesen und Fotografieren und einfach stillsitzen und schauen. Wer auch mal hin möchte: Ihr findet die Patisserie Bergmann in Stelzendorf / Thüringen, und natürlich auch bei Facebook und Instagram.

Vielen Dank, Doreen. Für den schönen Nachmittag, das gute Gespräch und daß ich fotografieren durfte.