We’re all in rags here …

Was so toll ist an Patchwork? Na, ist doch klar …

What’s so fabulous about patchwork? Well, that’s easily answered … 

Erst darf man mit Stoffen spielen …

First you get to play with fabric … 

… dann wird bissi genäht …

… next you sew some … 

… dann ab in die Waschmaschine und schließlich …

… then throw it all in the washing machine and finally … 

… TADAAAAAAA!!!! …

… ein Rag Quilt – Kissen!

… a rag quilt pillow!

Mein neues Lieblingskissen, ganz eindeutig. Die Stoffe habe ich alle schon lange gehortet, sie waren eigentlich für einen Crazy Quilt bestimmt, aber erst mochte ich nicht anschneiden und dann kam ich nicht zum Nähen und dann waren sie mir zu schade für einen Crazy Quilt, der ja dann doch noch wild bestickt wird. In einem Rag Quilt machen sie sich aber super, wie ich finde. Und das beste: ich habe noch genug Stoff übrig für die zum Kissen passende Decke. Zur besseren Fransenbildung habe ich die Patches übrigens mit einem alten Flanell hinterfüttert. So ist der Kissenbezug auch stabiler.

This is definitely my new favourite pillow. I’ve hoarded the fabrics for quite a while, they were supposed to become a crazy quilt but first I didn’t want to cut into them, then I didn’t have any sewing time, and in the end I felt they were too nice for a crazy quilt that gets heavily embroidered. I do like how they play together in a rag quilt, though. And the best news is that I still have enough fabric for a matching blanket. I lined the patches with some old flanell for a more ragged look, and besides, it adds stability to the pillow cover. 

Und weil das Kissen ganz allein für mich ist, RUMSe ich heute einfach mal mit.

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Der LieblingsSteve fand das Kissen spontan ganz toll, aber halt „total määäädchen, auch so von den Farben und so“. Deshalb habe ich kurzerhand noch die männertaugliche Variante genäht:

FavouriteSteve liked the pillow as well but said it was „totally girrrrrly, colourwise and all“. So I came up with a manly version:

Alles aus recycelten Jeans, und einige davon hat der LieblingsSteve sogar wiedererkannt. 😉 Jeans machen sich großartig, nicht nur, weil sie alle ein bißchen unterschiedlich in der Farbe sind, sondern weil jede ihre ganz eigene Textur dazugibt. Ich habe schon gefragt, ob er auch eine passende Decke möchte – Jeans hätten wir noch genug dafür.

All made from recycled Jeans, and FavouriteSteve even recognized some of them right away. 😉 I love all the various shades of blue and the way that the different denims add their very own texture to the look and feel. I already asked FavouriteSteve if he’d like a blanket to go with the pillow – we won’t be running out of jeans any time soon. 

Stoffspielerei im November: Folklore

Folklore – gebildet aus den Wörter „folk“ = Volk und „lore“ = „Überlieferung“. Eine Art überliefertes, kollektives Wissen, eng verknüpft mit Brauchtum und Tradition und sicher auch mit den einen oder anderen Ritualen. Entsprechend sieht Folklore in jedem Eckchen des Landes (und natürlich der Welt) wieder etwas anders aus. Hier in Oberfranken kommt eine ganz alte Tradition mit jedem Jahr wieder mehr zum Tragen – im wahrsten Sinne des Wortes übrigens – denn Dirndl und Trachten sind grad zur Kulmbacher Bierwoche wieder viel zu sehen.

Dirndl gehören für mich ehrlich gesagt trotzdem zur Kategorie „auf gar keinen Fall!“, nicht nur, weil sie in meiner Jugend als total uncool und nur was für ältere Generationen und Schlagerfans galten, sondern auch, weil ich einfach zu klein für so eine Tracht bin. Abgesehen davon hätte ich es auch gar nicht geschafft, innerhalb eines Monats ein ganzes Dirndl zu nähen. Aber irgendwie blieb der Gedanke ans Dirndl im Hinterkopf … und so entstand Resi:

Aufgrund widriger Umstände (Arbeit und noch dazu verkaufsoffener Sonntag) ist Resi leider unvollendet, es fehlen der Reißverschluß und der Träger. Hinter Resis Schürze versteckt sich eine Einschubtasche, die ebenso wie das innere der großen Tasche mit rot-weißem Vichykaro abgefüttert ist. Die Schürzenbänder sind übrigens beidseitig nur bis zur Mitte aufgenäht, die Schleife läßt sich bei Bedarf neu binden. Ein paar Fehler sind mir leider passiert, so ist die Schürze auf einer Seite ein Stückchen weiter in die Naht gefaßt, und auch die Rundungen am Boden sind mir nicht so gut gelungen (und ich habe so das Gefühl, beim Reißverschluß darf ich auch mal wieder das korrekte Trennen üben), aber von vorne sieht man es dank Schürze nicht so gut, und hinten geht eh nur mich was an. 😉 A pro pos…

Auf ein zusätzliches Fach hinten dran habe ich verzichtet, Resi soll ja doch mehr eine Handtasche sein und hat immerhin Platz genug für ein 10″ Tablet innen drin. Ich freue mich schon darauf, sie fertigzunähen, sie wird mich nächstes Jahr bestimmt häufiger begleiten, auch wenn sie farblich irgendwie gar nicht zu mir paßt, aber ich hätte mir auch keinen anderen Stoff für sie vorstellen können als genau diesen.

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Die Beträge zur Stoffspielerei im November sammelt Frau Nahtzugabe