Book Corner

I’m a MOM (well, kind of)

Ich hatte ja schon erwähnt, daß mein Auto nicht mehr durch den TÜV kommt, und ja, das war hart, weil ich irgendwie immer eine enge Bindung zu meinen diversen fahrbaren Untersätzen entwickle. Nachdem ich mich halbwegs vom Schock erholt hatte, beschloß ich, wenn schon neues Auto, dann soll es diesmal  nicht mehr so ein Schlachtschiff sein wie mein Benz, sondern lieber was Kompaktes, bitte mit Automatik, am liebsten rot und möglichst aus diesem Jahrtausend. Hat echt gut geklappt…

I mentioned before that my car didn’t pass the inspection, and yes, that was quite a bummer since I always get rather attached to my beloved drivables. Once I got over the shock, I decided that the new car should be somewhat different from my dear Benz, more in the line of a smaller car, automatic gear, preferably red and at best born in this millenium. Well, that did work out so well … 

Darf ich vorstellen – Krümel, mein Alfa Romeo 166 von 1999 in silber mit Schaltgetriebe. 😀

Meet Krümel (crumb), my silver Alfa Romeo 166, born in 1999, a stick shift boy. 😀 

Das erste Bild direkt aus dem Kreißsaal. Da hatte er noch seine Babylauflernschuhe an, mittlerweile trägt er dann doch lieber seine schicken 18 Zoll Borbet Alus.

The first pic, taken in the delivery room. Note that he was still wearing Baby’s First Shoes then, he put on his more fashionable 18 inch Borbet alloys in the meantime. 

Ziemlich kompaktes Auto, muß man echt mal sagen. 😉

Quite a tiny car, don’t you think? 😉 

One Step Back

Irgendwas mache ich falsch. Der April ist schon wieder gleich rum, und von den etwa tausend Projekten, die ich mir vorgenommen hatte, ist keins fertig. Zu meiner Verteidigung möchte ich allerdings anführen, das neue Kleid wäre bestimmt schon fertig, wenn nicht mein getreues Pfaffinchen beim ersten Ärmel beschlossen hätte, sie mag jetzt mal nur noch rückwärts nähen. Aktuell befindet sie sich beim Pfaffinen-Doktor und wir harren der Dinge, die da kommen. Sie ist ja nunmal nicht eben die Jüngste, somit wird jede Reparatur zum Abenteuer. Überhaupt ist das nicht so der beste Monat für Technik, scheint mir, mein Auto kommt nämlich auch nicht mehr durch den TÜV. Es war wirklich Zeit, mal einen Gang runterzuschalten und etwas komplett technikfreies zu machen. Gute altmodische Handarbeit eben.

I must be doing something wrong. April is almost over and I didn’t finish a single project of the approximate thousands that I wanted to make. In my defense, I’d like to point out that the new dress would definitely be finished by now, had my trusted Pfaffinchen not developed an unhealthy habbit of only sewing backwards just when I was about to put the first sleeve in. She is still in Pfaffines Hospital and we’re anxiously waiting for the verdict. She’s not exactly a young flirt anymore so every service and repair is an adventure of its own. It seems this isn’t the best month for anything technical, considering that my car won’t pass another inspection. Guess it’s about time to take one step back and do something that doesn’t involve technical stuff at all. Just some good old-fashioned craft. 

Wie Spinnen zum Beispiel. Diesmal auf der Handspindel, und zur Abwechslung mal Rolags. Die Spindel ist eine sehr leichte in Größe S, gekauft bei Frl Rolle (Dawanda), und perfekt zum Spinnen sehr dünner Fäden. Die Rolags sind von Back to the Wheel. Daß beides farblich so schön zusammenpaßt, ist Zufall. Und weil ich eben blau mag.

Like spinning. On a spindle, and spinning rolags for a change. The spindle is a very light one in size S, bought from Frl Rolle (Dawanda), and it has turned out to be marvellous for spinning very thin threads. The rolags were made by Back to the Wheel. The colour coordination is a mere coincidence. And because I like blue. 

Ein bißchen mehr ist noch da davon.

Still got some of it left. 

Wie gesagt, es gibt einen hübschen dünnen Faden.

As I said, I’m getting a nice thin thread. 

Und wenn ich dann mit den blauen Rolags fertig bin, geht es mit diesen hier weiter. Ich hoffe, die Menge reicht dann bei beiden für ein paar einfache Halstücher oder Schals – es sind jeweils etwa 90 g Fasern, und da ich ja sehr dünn spinne, sollte es hoffentlich ein Lacegarn geben.

Soon as I’ve finished the blue rolags, I’m going to work on these here. I hope I’ll get enough yarn out of both to knit some simple wraps or scarfs – both colourways come with about 90 g of fibres, and since I’m spinning a rather thin thread, I’ll hopefully get lace yarn. 

Hach, ist ja schon wieder Mittwoch – dann verlinke ich mal zu Frollein Pfau

I’m a BarB Girl

Hach, endlich wieder Frühling! Das zarte Raucharoma des Holzkohlengrills in der Luft, die hungrig sabbernden Hundetierchen am Boden, gleichsam schwebend dazwischen der mit allerlei Salaten und Saucen beladene Tisch … und mittendrin yours truly mit Kamera, um das erste Grillabenteuer des Jahres für die Nachwelt festzuhalten.

So finally it’s spring! That tender smoke aroma of a nice charcoal fire, those ever hungry drooling dogs at our feet, a table loaded with various salads and sauces … and yours truly right in the middle, taking snaps of our first BBQ in 2017.

Wie immer haben wir so viel Fleisch gekauft, daß wir morgen nochmal grillen können (und übermorgen auch, denke ich mal). Den Kartoffelsalat habe ich wie immer nach meinem Lieblingsrezept gemacht, mit Kartoffeln (echt jetzt?), einem Apfel, Cornichons und einer roten Zwiebel. Das Dressing besteht aus saurer Sahne, Mayonnaise, Honig-Senf-Sauce, etwas Zitronensaft und etwas Gurkensud. Alles schön zusammenpampfen und etwas ziehen lassen, nach Geschmack vielleicht noch etwas Salz und Pfeffer rein, fertig. Weil ich nach dem Würfeln der Zwiebel eh schon so schön am Heulen war (ja, es ist wirklich so schlimm bei mir, tatsächlich ist es ein Wunder, daß ich trockenen Auges an den Zwiebeln im Supermarktregal vorbeigehen kann), habe ich gleich noch ein paar Gemüsezwiebeln eingelegt. Einfach die Zwiebeln in Ringe schneiden, einen Eßlöffel Salz, fünf Eßlöffel Zucker, einen Eßlöffel Öl und je fünf Eßlöffel Essig und Gurkensud dazu, gut durchmischen, 20 Minuten warten – voilá, lecker.

As usual, we bought enough meat to have a second BBQ tomorrow (and probably even a third one the day after tomorrow). I made my usual favourite potatoe salad with potatoes (I know, right?), an apple, a few gherkins and a red onion. The dressing’s made of sour cream, mayonnaise, honey and mustard sauce, some lemon juice and some of the gherkin water. Just mix it all together and let sit for some time, probably add some salt and pepper if you wish, and you’re all done. Since I was crying anyway from cutting that onion (yes, I really am that bad with onions, infact, it’s quite a miracle I don’t spring a leak just seeing them on the supermarket shelf), I decided to pickle some more onions. Simply slice them, add one table spoon salt, five table spoons sugar, one table spoon oil and five table spoons vinegar and gherkin water each. Mix thouroughly, let sit for 20 min, and voilá, yummy.

Mit meinem Bier hat es allerdings kein gutes Ende genommen. Ihr kennt das – auflodernde Flammen dürfen beim Grillen ausschließlich mit Bier gelöscht werden, zwecks Geschmack am Fleisch oder so. Nächstes Mal trinke ich Tee.

My beer went down in a blaze of glory, though. Bet you know the First Rule Of BBQ – flames MUST be extinguished with beer, for a better taste of all meaty participants. Or something to that extent. Next time I’ll have tea.

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